Alpenverein Freistadt - Wir geben Dir Berge!

Hochgebirgserschließung

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In unseren Alpen sind weitere Skitourismusgroßprojekte im Gang. Die Hochgebirgserschließung wird erbarmungslos vorangetrieben (Details und Korrespondenz siehe unten, hier ein Medienspiegel dazu).

Hier kannst du mit einem e-mail an den Tiroler Landeshauptmann DDr. van Staa und die Naturschutzlandesrätin Dr. Hosp deine Ablehnung bekunden. Spätere Generationen werden es dir vermutlich danken.

Durch Mausklicks auf die beiden untenstehenden Links wird automatisch ein e-mail erzeugt, du brauchst nur mehr deinen Namen eintragen und das e-mail absenden. - Danke! -
Danke, Grazie, Thank you, Gracias, Merci!

  e-mail an Landeshauptmann DDr. van Staa

  e-mail an Naturschutzlandesrätin Dr. Hosp


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Wenn es nicht funktioniert kannst du diese Vorlagen benutzen:

e-mail: h.vanstaa@tirol.gv.at
Betreff: Hände weg von der Tabufläche Hochgebirge!
Text:

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann DDr. van Staa!

Ich möchte den dringenden Appell an Sie richten, die erbarmungslos vorangetriebene Hochgebirgserschließung in den Österreichischen Alpen zu stoppen!
Daher: KEINE neue Erschließung in Silz/Kühtai!

Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen,


P.S.: Alpenverein Freistadt Online-Kampagne


e-mail: a.hosp@tirol.gv.at
Betreff: Hände weg von der Tabufläche Hochgebirge!
Text:

Sehr geehrte Frau Naturschutzlandesrätin Dr. Hosp!

Ich möchte den dringenden Appell an Sie richten, die erbarmungslos vorangetriebene Hochgebirgserschließung in den Österreichischen Alpen zu stoppen!
Daher: KEINE neue Erschließung in Silz/Kühtai!

Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen,


P.S.: Alpenverein Freistadt Online-Kampagne


Österreichischer Alpenverein: ALPEN IN NOT

 

Die Erschließung des Hochgebirges mit Seilbahnen und Liften schreitet unentwegt voran. Der Oesterreichische Alpenverein konzentriert sich mit aller Kraft darauf, die Ausweitung des alpinen Schikarussells auf weitere unerschlossene Naturräume, in Nationalparke und Schutzgebiete zu verhindern.

Folgende Gebiete sind besonders gefährdet:

 

Vorarlberg

Damüls/Mellau - Zusammenschluß über die Mittagsspitze >>>>

Tirol

Jerzens - Erschließung Wenner Berg Alpe >>>>
 

See - Zusammenschluß See-Serfaus über die Ascher Hütte >>>>
 

Kaunertal - Erschließung Gepatschferner vom Kaunertaler Gletscherschigebiet aus >>>>
 

Vent-Pitztal - Zusammenschluß Vent mit den "Pitztaler Gletscherbahnen" durch das Ruhegebiet "Ötztaler Alpen" >>>>
 

Silz/Kühtai - Erschließung Pirchkogel/Feldringer Böden und Zusammenschluß mit dem Schigebiet "Hochötz-Balbach" über Ochsengarten >>>>
 

Kramsach - Erschließung Rofan/Roßkopf/Roßwiese >>>>
 

Sillian/Sexten - grenzüberschreitende Erschließung über die Sillianer Hütte nach Sexten >>>>

Salzburg

Rauris - Erschließung "Mölltaler Gletscherbahnen" in Flattach nach Rauris/Kolm Saigurn über den Nationalpark Hohe Tauern/Salzburger Anteil >>>>
 

Sportgastein - Zusammenschluß "Mölltaler Gletscherbahnen" in Flattach nach Sportgastein über den Nationalpark Hohe Tauern/Salzburger Anteil >>>>

Kärnten

Flattach - Erweiterung der "Mölltaler Gletscherbahnen" im Naturschutzgebiet "Wurten West" >>>>
 

Hermagor - Erweiterung des Naßfeldschigebietes in Richtung Roßkofel >>>>


Silz/Kühtai - Erschließung Pirchkogel/Feldringer Böden und Zusammenschluss mit dem Schigebiet "Hochötz-Balbach" über Ochsengarten

Trotz heftiger Proteste zahlreicher Natur- und Umweltschutzorganisationen und der Wissenschaft, wies die Tiroler Landesregierung mit der Novellierung der Tiroler Seilbahngrundsätze im Jahre 1996 die Erschließung des Pirchkogels und der Feldringer Böden nach Silz im Inntal als Planungsraum aus. Mit der Novellierung der Tiroler Seilbahngrundsätze 2000 bis 2004 wurde das Skierschließungsprojekt wiederum aufgenommen. Die Tiroler Landespolitik hat jedoch im Jahre 2002 die Erschließungspläne auf den Pirchkogel und Feldringer Böden aufgrund der massiven Eingriffe sowie der damit verbundenen Zerstörung des "Biosphärenreservates Gossenköllesee" abgelehnt. Trotz dieser Ablehnung hat nun die Gemeinde Silz, gestärkt durch die Zusagen von LH H. van Staa, einen neuerlichen Anlauf für eine Genehmigung unternommen.

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Verkehrsentlastung - vorgeschobenes Argument!

Seitens der Seilbahnbetreiber wurde das Argument angeführt, dass eine Erschließung von Silz nach Kühtai insofern notwendig ist, dass dadurch eine Verkehrsentlastung für das Sellraintal bzw. zwischen Ötz und Kühtai gegeben sei. Nun macht die Gemeinde Silz einen neuerlichen Vorstoß, unterstützt durch die bereits mehrfach getätigten Zusagen von Landeshauptmann Herwig van Staa. Geplant ist demnach eine Zubringerbahn von Silz hinauf auf das Faltergartenköpfl sowie weitere drei Bahnen im Bereich der Feldringer Böden, Pirchkogel und Ochsengarten. Das Argument der Verkehrsentlastung ist aus der Sicht des ÖAV vorgeschoben, da primär ein großräumiger Zusammenschluss mit dem bestehenden Skigebiet Hochötz-Balbach über den Pirchkogel, den Feldringer Böden nach Ochsengarten angestrebt wird. Für den ÖAV stellt sich auch die Frage, wie es sich vereinbaren lässt, die Sellrainer Landesstraße in den letzten Jahren mit einem enormen finanziellen Aufwand winter- und steinschlagsicher zu machen und gleichzeitig einen riesigen Auffangparkplatz für die Tagesskigäste in Silz zu errichten. 


Wertvolles Skitouren- und Wandergebiet

Der Oesterreichische Alpenverein lehnt dieses Seilbahnprojekt dezidiert ab, da es sich einerseits um eine absolute Neuerschließung handelt und andererseits der gesamte Naturraum des Pirchkogels ein beliebtes Wander- und insbesondere Skitourengebiet darstellt. Zudem wurde der gesamte Talboden rund um Silz im Jahre 2004 als Natura 2000-Gebiet nach der Vogelschutzrichtlinie ausgewiesen, um die letzten Brutgebiete des Ortolan zu erhalten. Bei einer Einreichung des Seilbahnprojektes wäre mit Sicherheit eine Verträglichkeitsprüfung aufgrund des Verschlechterungsverbotes erforderlich.


Biosphärenreservat Gossenköllesee

Der Oesterreichische Alpenverein ist außerdem über das naturferne Verhalten der Seilbahnbetreiber insofern konsterniert, dass bestehende Schutzgebiete keine Tabuflächen darstellen. Bei einer Realisierung würde das von der UNESCO weltweit anerkannte Schutzgebiet “Biosphärenreservat Gossenköllesee” und damit auch die limnologischen Langzeitforschungen seitens des Institutes für Limnologie der Universität Innsbruck zerstört werden. Der ÖAV appelliert an die Tiroler Landespolitik, das Erschließungsprojekt wie bereits im Jahre 2002 neuerlich abzulehnen.


Bitte richten Sie Briefe und E-mails an Herrn Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa (Altes Landeshaus, A-6020 Innsbruck, E-mail: h.vanstaa@tirol.gv.at) und an Naturschutzlandesrätin Dr. Anna Hosp (Altes Landhaus, A-6020 Innsbruck, E-mail: a.hosp@tirol.gv.at).

 

Weitere Informationen:
Josef Essl, e-mail: josef.essl@alpenverein.at

 


Korrespondenz:

Antwort auf obenstehendes e-mail:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Über Aufruf des ÖAV auf seiner Internet Seite haben Sie Herrn Landeshauptmann DDr. van Staa sowie einem Mitarbeiter des Amtes der Tiroler Landesregierung ein Mail im Zusammenhang mit einer Erschließung Silz/Kühtai, Pirchkogel, zugemittelt. Diese Mailnachrichten wurden nun an Frau LR Dr. Hos weitergeleitet und darf ich dazu folgendes ausführen:

Sowohl das Projekt Inntalbahn , Antragsteller Gem. Silz als auch das Projekt Pirchkogel und Schafjoch der Kühtaier Liftgesellschaft wurden bereits mit rechtskräftigen Bescheiden der Tiroler Landesregierung negativ erledigt. Das heißt, dass eine Genehmigung für diese Lifte nicht erteilt, sondern beide Projekte abgelehnt wurden.

Diesen Sachverhalt darf ich Ihnen im Auftrag  von Frau LR Dr. Hosp mit dem Ersuchen um Kenntnisnahme übermitteln.

Zum Inhaber der Mailadresse norbert.n@everymail.net:
Im Hinblick auf Ihre - allenfalls sogar strafrechtlich relevanten - Vorwürfe der Korruption usw. werden Sie eingeladen, den Sachverhalt zukünftig besser zu erheben. Das Büro von LR Dr. Hosp steht für diesbezügliche Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit den besten Grüßen
Hoppichler Josef

---------------------------------------------------------------
Josef Hoppichler
Büro Landesrätin Dr. Anna Hosp
Eduard-Wallnöfer-Platz 3
6020 Innsbruck
Tel.: 0512/508-2044
Fax: 0512/508-2045
e-mail: j.hoppichler@tirol.gv.at

 


Antwort auf die Stellungnahme von Hern Hoppichler Josef (Büro Landesrätin Dr. Anna Hosp):

 

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann DDr. van Staa, Sehr geehrte Frau Naturschutzlandesrätin Dr. Hosp, Sehr geehrter Herr Hoppichler,

Eingangs möchte ich mich sehr herzlich bei den Teilnehmern für die Unterstützung bei der Kampagne gegen die Hochgebirgserschließung bedanken.

>Zum Inhaber der Mailadresse norbert.n@everymail.net:
>Im Hinblick auf Ihre - allenfalls sogar strafrechtlich relevanten - Vorwürfe der Korruption usw. werden Sie eingeladen, den Sachverhalt 
>zukünftig besser zu erheben. Das Büro von LR Dr. Hosp steht für diesbezügliche Rückfragen gerne zur Verfügung.
Uns ist der Inhalt dieses e-mail nicht bekannt, der Alpenverein distanziert sich jedoch in aller Form von jeglichen Korruptionsvorwürfen, eine sachliche Auseinandersetzung ist und bleibt Voraussetzung für eine gute Gesprächsbasis.

>Sowohl das Projekt Inntalbahn , Antragsteller Gem. Silz als auch das Projekt Pirchkogel und Schafjoch der Kühtaier Liftgesellschaft wurden 
>bereits mit rechtskräftigen Bescheiden der Tiroler Landesregierung negativ erledigt. Das heißt, dass eine Genehmigung für diese Lifte nicht erteilt, 
>sondern beide Projekte abgelehnt wurden.
Es ist aber bekannt und auch immer wieder gängige Praxis, dass ehemals abgelehnte Projekte von einer neuen Regierung durchaus positiv bewertet werden. Im Falle der Skierschließungsprojekte Silz – Pirchkogel stammen die negativen Bescheide aus der Ära des früheren Tiroler Landeshauptmannes Weingartner bzw. wurden diese von der damaligen Naturschutzlandesrätin Christa Gangl unterzeichnet. 
Die erschließungsfreundliche Gesinnung des Landeshauptmanns Herwig van Staa ist bekannt und geht auch aus den jüngsten Zeitungsartikeln hervor (siehe dazu http://www.alpenverein-freistadt.at/hochgebirgserschliessung_medienspiegel.htm).

Ich möchte also wiederholt den dringenden Appell an Sie richten, die Ambitionen der Tiroler Landesregierung, die bestehenden Schutzbestimmungen aufzuweichen und weitere Erschließungen im Hochgebirge zuzulassen, zu stoppen, und die Erschließungsprojekte Silz/Pirchkogel wie bereits im Jahre 2001 und 2002 neuerlich abzulehnen!


Vielen Dank.

Freundliche Grüße,
Thomas Pflügl

Links zu den Gletschererschließungsplänen:
http://www.alpenverein.or.at/naturschutz/Alpine_Raumordnung/Skierschliessungsprojekte/index.shtml?navid=3
http://www.alpenverein.or.at/naturschutz/Alpine_Raumordnung/Skierschliessungsprojekte/050_kaunertal.shtml
http://www.alpenverein.or.at/naturschutz/Alpine_Raumordnung/Skierschliessungsprojekte/070_st_leonhhard.shtml
http://www.alpenverein.or.at/naturschutz/News/099_raumordnungsprogramm.shtml


 

 

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Last updated: 07. Oktober 2014
 
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