Alpenverein Freistadt - Wir geben Dir Berge!

Gesundheit

Asolo North

 

Wenn es um das Wohlergehen geht, wird fast immer von der körperlichen Gesundheit gesprochen. Das ist grundsätzlich auch gut so, kein Wunder, unsere Nerven haben v. a. die Aufgabe, Schmerzsignale an die "Zentrale" zu übermitteln.

Es sollte aber auch die
geistige Gesundheit nicht vernachlässigt werden. Es gibt viele Abführmittel bei geistiger Verstopfung. - Kostenlos. Rezeptfrei.


"Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit."        Ludwig Börne

"Was der Bauer nicht kennt, das ißt er nicht -
  würde aber der Städter kennen, was er ißt -
  er würde umgehend Bauer werden."                                        Radio Salzburg, am 27. September 1999

  Wie man krank wird - Wie man gesund wird                      © Dr. med. Michael Depner


Wer es in einer Sekunde von 0 auf 100 schafft (allerdings nur auf der Waage...), oder seit Jahren "Morgensport" betreibt ("Morgen beginne ich mit dem Sport") und Gemüse nur von Plakaten kennt, sollte etwas dagegen tun.
Fast alle guten (oder zumindest gutgemeinten) Ratschläge richten sich auf das Was, Wie und Wieviel essen.
Dabei gibt es noch eine andere Komponente des Energiehaushaltes:

Die Bewegung! - Bei allen wirklich schönen Dingen im Leben muss man sich Bewegen...

Dass das Buch "Essen gehen und dabei abnehmen" (1986 in Frankreich unter dem Titel "Comment maigrir en faisant des repas d'affaires" erschienen) die Bestseller-Liste hinaufkletterte, scheint klar.
Das Werk gehört zwar nicht gerade zur klassischen Bergsteigerliteratur, aber genaugenommen handeln wir Bergsteiger genauso:
Wir gehen Essen, sehen stundenlang fern, und nehmen dabei ab. Das Erfolgsgeheimnis liegt schlicht und einfach daran, dass wir auf Alpenvereinshütten oder (seltener) im Biwak essen und - auf den Gipfeln fernsehen...

"Essen gehen und dabei abnehmen" von Michel Montignac: ob das funktioniert? - Klappentext: Essen mit Genuß, abnehmen ohne Verdruß, schlank und gesund bleiben: Michel Montignac macht Schluß mit Kalorienzählen und erfolglosen Reduktionsdiäten. Wie man gut ißt und dabei abnimmt, verrät der neue französische Eß-Papst in diesem Ratgeber. Lachs, Gemüse, Käse, Rotwein und Schokolade, in der richtigen Zusammenstellung ist fast alles erlaubt - die Diktatur der Diäten geht zu Ende.

Wer 2 Wochen in einer Seehöhe zwischen 1.400 und 2.000m wandert, kann mit einer durchschnittlichen Abnahme des Körpergewichts (fast nur Fett) um 2 kg rechnen.

Eine wissenschaftliche Studie von Prof. Humpeler untermauert, dass der Aufenthalt in den Bergen gesund ist und sich der Aufenthalt im alpinen Bereich auf die Gesundheit äußerst positiv auswirkt:

Probanden, die allesamt über typische zivilisatorische Probleme wie Übergewicht und Bluthochdruck litten, wurden im Laufe ihres Aufenthalts medizinisch überwacht. Nach der Auswertung der ersten Ergebnisse stand fest, dass längere Aufenthalte in gemäßigten Höhen - also bis rund 2.000m - verbunden mit Aktivitäten, zu einer Ökonomisierung des Herz-Kreislauf-Systems, zur Verbesserung des Blutfettstoffwechsels und zu einer deutlichen Zunahme der roten Blutkörperchen (die ja bekanntlich das Thromboserisiko entscheidend senken) beitragen. Von einer allgemeinen Verbesserung der Lebenseinstellung, Gewichtsreduktion und besserem Schlaf erst gar nicht zu reden.

Egal ob Du abnehmen willst um laufen zu können, oder laufen willst um abzunehmen, Bewegung soll einen Teil deines Alltages einnehmen.

Der "Body-Mass-Index" setzt Körpergewicht und Körpergröße in einen Zusammenhang und liefert ein maßgeschneidertes Ergebnis für das ideale Körpergewicht.

Der Body-Mass-Index sollte unter 25 liegen.
Übergewicht hat man bei einem
Body-Mass-Index zwischen 25 und 29,9. Unter Fettleibigkeit/-sucht, also gesundheitsgefährdendes Übergewicht ("Adipositas") leidet man bei einem Body Mass Index > 40 (andere Quellen ordnen bereits einen BMI > 30 unter Fettleibigkeit ein).

Schon 1,2 Mrd. Menschen sind übergewichtig, 250 Mio. fettsüchtig. In Österreich stieg der Anteil von 8,5% an der Gesamtbevölkerung im Jahr 1991 auf 11% im Jahr 2000. Das gaben Experten anlässlich des Europäischen Fettsucht-Kongresses in Wien (30.5. - 2.6.2000) bekannt.
Fettsucht sei ein potenzieller Killer, so der Salzburger Experte Hoppichler. 80% aller Diabetiker seien fettsüchtig sowie 50 % aller Bluthochdruckpatienten. 10% mehr Gewicht bedeute eine Risikoerhöhung wegen Herzkrankheit. Die Konsequenz: Nur 15% der Betroffenen erreichen eine normale Lebenserwartung.

Body-Mass-Index [=BMI]

Berechne deinen aktuellen Index:

Berechne dein Mindestgewicht:

Größe [cm]:

Größe [cm]:

Gewicht [kg]:

Indexvorgabe:

Body-Mass-Index:

Mindestgewicht [kg]:

 

Der Index errechnet sich folgendermaßen:
Index = Gewicht [kg] / (Größe [m] x Größe [m])


Gesundheit durch Essen - Gesunde Ernährung

Es ist nicht wichtig was man zwischen Weihnachten und Silvester isst, sondern was man zwischen Silvester und Weihnachten isst.

Isst du genug Obst und Gemüse? Wusstest du, dass Lauchgemüse, Rotkraut oder Kohl Substanzen enthalten, die vor Krebs schützen, oder dass sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, Phytoöstrogene und Antioxidantien gegen Infektionen vorbeugen, die Entstehung von Blutgerinnseln verhindern und die Verdauung fördern? Unsere Ernährung kann durch die in ihr enthaltenen Stoffe wesentlich zur Gesundheit oder Verhinderung diverser Erkrankungen beitragen. Neben den bekannten Vorteilen von Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen können z. B. Pflanzeninhaltsstoffe, sogenannte bio-aktive Substanzen, das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken erheblich senken.

Viele Nektargetränke und sogenannte Softdrinks enthalten versteckten Zucker und machen dick.
Forscher des Kinderkrankenhauses Boston zeichneten auf, wie viele Softdrinks 12-jährige konsumieren und verglichen die Daten mit Veränderungen im Body-Mass-Index. Ein Kind mit einem durchschnittlichem Limonaden-Konsum nimmt so etwa 20 Teelöffel Zucker zu sich. Besonders zuckerhältig sind Softdrinks. Coca-Cola etwa ist zu 99,5 Prozent reines Zuckerwasser mit Kohlensäure. Auch Energy-Drinks und Light-Getränke eignen sich nicht als Durstlöscher.

Und: Crash-Diäten machen dick: Nach Radikalkuren verwertet der Organismus die Nahrung um so gründlicher. Es kommt zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt: Man nimmt nach der Diät mehr zu, als man vorher abgehungert hat.
Es ist nicht nötig sich alles zu verkneifen: Lieber einmal ein Stück Kuchen im Bauch als dauernd im Kopf!

Und: auch geistige Nahrung braucht der Mensch.

 

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Thomas Pflügl 2000 - 2017

Last updated: 25. Juni 2015
 
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